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18.12.2011 18:22 von Dirk Hübscher
30.06.2011 08:45 von Dirk Hübscher
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10.03.2009 23:25 von Dirk Hübscher
Das Stoßlüften hat gleich mehrere Vorteile: Zum einen wird die komplette Raumluft durch Frischluft ersetzt, zum anderen bleibt die gespeicherte Wärme in den Wänden. Nach dem Schließen der Fenster ist so die gewünschte Raumtemperatur schnell wieder erreicht. Das senkt den Energieverbrauch.
Regelmäßiges Lüften schont also den Geldbeutel und erhöht die Qualität der Raumluft. Menschen, Tiere und Pflanzen erzeugen ständig Feuchtigkeit, die sie nach außen abgeben. In einem Haushalt mit drei Personen werden täglich sechs bis 14 Liter Wasser freigesetzt. Die warme Heizungsluft kann mehr Feuchtigkeit speichern als die kalte Außenluft. Wird nicht ausreichend gelüftet, kühlt die warme Raumluft an den Außenwänden und Fenstern ab. Das begünstigt das Entstehen von gesundheitsschädlichen Schimmelpilzen. „Bei beschlagenen Fensterscheiben sowie nach dem Duschen und Kochen ist es ratsam, die Fenster sofort zu öffnen,“ empfiehlt Dormagen, denn beim Lüften gelangt kalte, feuchtigkeitsarme Luft von draußen in den Raum. Sie nimmt die Feuchtigkeit in den Räumen auf und führt sie nach außen ab. Das gilt sogar bei Regenwetter. Möbel sollten mit etwas Abstand zu den Außenwänden aufgestellt werden. So kann sich die abkühlende Luft nicht als Feuchtigkeit zwischen Möbeln und Wand absetzen. Sinnvoll ist zudem, die Türen in weniger beheizten Räumen geschlossen zu halten.
Ist während des Urlaubs kein tägliches Lüften möglich, hilft es, die Zimmertüren offen zu halten. So wird die Feuchte aus den feuchteren Räumen gleichmäßig in der Wohnung verteilt.
Übrigens: Wer doch einmal Schimmelpilz in seiner Wohnung entdeckt, kann größeren Schäden vorbeugen, wenn er sich direkt auf die Suche nach der Ursache macht. Auslöser für Schimmelpilzbefall sind oftmals bauliche Mängel wie Wärmebrücken oder falsches Lüften. Sind kleinere Flächen oberflächlich befallen, kann der Schimmelpilz mit 80prozentigem Alkohol (Ethanol oder Isopropanol) entfernt werden. Bei größeren Flächen die nicht nur oberflächlich von Schimmelpilzbefall betroffen sind, raten die Experten zur Sanierung durch eine Fachfirma. #
Chemische Schimmelpilzentferner sollten aufgrund ihrer toxischen Wirksamkeit nicht in Wohnräumen eingesetzt werden. Die Experten der TÜV Rheinland Group untersuchen mikrobiologische Gebäudeschäden und beraten bei der Sanierung der betroffenen Bereiche. Quelle: TÜV Rheinland
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